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Universitäts- und Forschungszentrum Tulln

Auftraggeber

Amt der NÖ Landesregierung/ Abt. Gebäudeverwaltung

Ort

Niederösterreich

Art der Lösung

Bildungs- und Sportbauten

Projektarten

Neubau

Das UFT - ein Forschungszentrum für insgesamt 300 MitarbeiterInnen - ist ein gemeinsames Projekt der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), des AIT Austrian Institute of Technology, der Stadt Tulln und des Landes Niederösterreich. Auf den insgesamt 24.500m2 sind Laborflächen, Seminarräume, eine Cafeteria, zwei Glashäuser, Werkstätten, ein Holz-Technikraum und 220 Parkplätze untergebracht.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Im gegenständlichen Bauvorhaben erfolgte die örtliche Bauaufsicht für die gesamte Technische Gebäudeausrüstung und Labortechnik durch KWI einschließlich aller Nebenleistungen.

Ziel war die Übergabe einer vollständig betriebs- und funktionsbereiten Anlage unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten von Bau und Betrieb. Verpflichtend war die Einhaltung der anerkannten Regeln für Technik und Wirtschaft unter allen Aspekten für wirtschaftliche und zweckmäßige Lösungen für den Forschungsbereich. Die weitere Aufgabe war die Besiedelung des Forschungszentrums zu begleiten und die Forschungsaufgaben der Nutzer nicht zu unterbrechen.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Im Erdgeschoß befinden sich Labors und technische Werkstätten des landwirtschaftlichen und materialwissenschaftlichen Bereichs. Hier sind auch die Poolräume für die gemeinsame Nutzung von Geräten lokalisiert.

Das erste Obergeschoß wird weitgehend für chemische Aufgabenstellungen genutzt, im zweiten Obergeschoß sind die Räume für die Nutzung im Bereich Molekularbiologie optimiert. Dadurch finden die verschiedenen Arbeitsgruppen in unmittelbarer Nähe beste Bedingungen für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen vor.

Ein großzügiger Seminarbereich und kommunikative Inseln im und rund um das Haus fördern den wissenschaftlichen wie auch den informellen Austausch zwischen den Arbeitsgruppen.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Die Laborräume sind mit effizienten Lüftungssystemen, Raumkühlung sowie leistungsfähigen Abzügen für chemisch sensible Arbeiten ausgestattet:

  • hochwärmgedämmte Gebäudehülle
  • 3-fach verglaste Fenster
  • Nutzung von Grundwasser für Heiz- und Kühlzwecke
  • eine der größten Photovoltaikanlagen Österreichs auf einem öffentlichen Gebäude
  • Wandverkleidung mit unbehandelten Materialen
  • Beschattung und Glasfassade mit integrierter Selbstreinigung
  • Energie- und Medienversorgung
  • zentrale Sondergasversorgung bis Reinheit 5.0
  • zentrale VE-Wasserversorgung

Foto 1 © ecoplus, Foto 2+3 © KWI