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Schloss Judenau

Auftraggeber

Verein „Rettet das Kind“

Ort

Burgenland

Art der Lösung

Öffentliche Organisationen

Projektarten

Sanierung

Da das Internat eine Vielzahl an Kindern beherbergt, entschloss sich der „Verein Rettet das Kind“ das gesamte Schloss samt untergebrachten Landeskindergarten brandschutztechnisch auf den letzten Stand zu bringen. Das heißt, es wurde eine automatische Brandmeldeanlage samt Anschluss an den TUS, Brandrauchentlüftungen, Brandabschnitte sowie eine Fluchtwegsteuerung geplant und umgesetzt.

Erschwerend kam hinzu, dass erstens das Internat für schwer erziehbare Kinder eingerichtet wurde, sprich ab einen gewissen Zeitpunkt die Türen, Tore und Fenster geschlossen werden müssen, und zweitens Mädchen und Knaben im Alter zwischen 14 / 16 Jahren getrennt untergebracht sind. 

Als Lösung wurde ein System, dass automatisch Türen schließen und verriegeln kann konzipiert, welches individuell vom jeweiligen Zuständigen gesteuert werden kann, und bei Brandalarm oder anderen Unfällen (Erdbeben, etc.) freigeschaltet werden kann. Das bedeutet, falls Türen verschlossen sind, werden diese freigegeben, bzw. wenn Türen durch Haltemagneten geöffnet waren, werden diese automatisch den Brandabschnitt schließen.

Büroadaptierung

Das Schloss beherbergt unter anderem die zugehörigen Büroräume für das Internat. Durch die bestehende Gebäudestruktur war der Funktionsablauf der Büros sehr schlecht bzw. nicht existent. Durch Verlegung des Einganges in die Büros, wurde ein zentrales Sekretariat geschaffen,
welches die Verteilung in die Internatsleitung sowie in das Büro des Direktors ermöglicht.

Da Platzmangel an Besprechungsräumen sowie kurzfristigen Arbeitsplätzen herrschte, wurde in den rund 6,20 m hohen Räumen Besprechungsboxen in einer zweiten Ebene mit zugehörigen Aufgang ein-gebaut. Diese Boxen wurden mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Zusätzlich wurden in die Stahlglaskonstruktion Schiebefenster eingebaut, um auch eine Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen zu ermöglichen. Wertgelegt wurde, dadurch das die Funktion eines Besprechungsraumes gewährleistet werden sollte, auf den Schallschutz.

Zusätzlich zu den Einbauten wurden auch die gesamten Räumlichkeiten nicht nur hochbautechnisch sondern auch elektrotechnisch saniert und adaptiert. Des Weiteren wurde die gesamt Büroeinheit auch an die geplante und ausgeführte Brandmeldeanlage angeschlossen.

Fotos © KWI

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