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Rehabilitationszentrum Bad Schallerbach

Auftraggeber

Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (bvaeb)

Ort

Oberösterreich

Art der Lösung

Gesundheitseinrichtungen

Projektarten

Zubau
Umbau
Sanierung

Das Rehabilitationszentrumszentrum/ Sonderkrankenhaus ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen und Problemen im Bereich Herz/Kreislauf, Stoffwechsel und Atemwege.

Das seit 1998 in Betrieb genommene Bestandsgebäude wurde für neue Therapieformen umgebaut, die Generalsanierung inkl. 180 Patientenzimmer und ein Zubau für Küche und Patientenaufenthaltsräume wurden ab 2018 teils bei laufendem Betrieb in Bauphasen realisiert.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Folgende Ziele waren zu verfolgen:

  • Förderung der Rehabilitation durch architektonische Gestaltung
  • Nachhaltige Optimierung des Rehabilitationskonzeptes hinsichtlich Flächen sowie
  • Errichtungs- und Betriebskosten
  • Flexibilität in der Raum- und Gebäudestruktur des Therapiebereiches und der allgemeinen Bereiche
  • Mitarbeiter- und Patientenorientierung
  • Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen
  • Sparsames, wirtschaftliches und ökologisches Gebäude - Niedrigenergiestandard für den Zubau

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

KWI ist in Form einer Arbeitsgemeinschaft mit der erweiterten Örtlichen Generalbauaufsicht für den Zubau, Umbau, Sanierung und Modernisierung des Rehabilitationszentrum Austria in Bad Schallerbach beauftragt worden.

Nachdem wir bereits den Planungs-, Ausschreibungs-, und Vergabeprozess seit Juni 2017 zu begleiten hatten, wurde der Baustellenbetrieb ab April 2018 für den Zubau aufgenommen. Der Umbau bzw. die Sanierung/ Modernisierung wurde zwischen 11/2019 – 11/2021 umgesetzt.

Während der Zeit zur Errichtung des Zubau konnte ein durchgehender Patientenbetrieb aufrechterhalten werden. Im Zuge der Sanierung wurde der Patientenbetrieb notgedrungen über einen gewissen Zeitraum eingestellt. Das Personal des Hauses führte in dieser Zeit die Zertifizierungen zur Qualitätssicherung durch.

Das Bestandsgebäude wurde sowohl im Außen-/ Innenbereichen als auch in den Bereichen der Haustechnik auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Ebenso wurden die sicherheitstechnischen Einrichtungen und Überwachungsanlagen auf den neuesten Stand ausgerichtet.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Während der laufenden Arbeiten entschloss sich die Versicherungsanstalt, nicht nur Teile, sondern das gesamte Gebäude zu sanieren, wodurch sich der Bauzeitraum lediglich um 4.5 Monate verlängerte und die Kosten auf EUR 55,5 Mio. stiegen. Besonderes Augenmerk galt dabei den hygienisch relevanten Arbeiten an Wasserversorgung, Raumluft und Medizinische Gasanlagen sowie die sicherheitstechnischen Einrichtungen im Bereich der Elektrotechnik, denn für sie gelten auch in der Rehaklinik die technischen und hygienischen Anforderungen eines Krankenhauses.

Eine besondere Herausforderung war auch die Erneuerung der Niederspannungshauptverteilung, welche während des Betriebes getauscht wurde. Zur Aufrechterhaltung der Elektroversorgung wurde eine mobile Notstromanlage gestellt und das Haus damit versorgt.

Fotos © Daniel Hawelka

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