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Müllverbrennungsanlage Spittelau

Auftraggeber

Wien Energie GmbH

Ort

Wien

Art der Lösung

Öffentliche Organisationen

Kompetenzen

Projektarten

Sanierung

Die Müllverbrennungsanlage in der Spittelau wurde seit Anfang 2012 erneuert. Wien Energie investierte 130 Millionen Euro in die Optimierung der Strom- und Fernwärmeproduktion. Die Anlage Spittelau verfügt über eine der weltweit modernsten Rauchgasreinigungen und verwertet jährlich rund 250.000 Tonnen Abfall auf höchstem Umweltniveau.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Die Müllverbrennungsanlage in der Spittelau mit 2 Verbrennungsöfen wurde erneuert. Wien Energie investierte 130 Millionen Euro in die Optimierung der Strom- und Fernwärmeproduktion. Die Anlage Spittelau verfügt über die weltweit modernsten Müllkessel, eine Dampfturbine und Rauchgasreinigungen und verwertet jährlich rund 250.000 Tonnen Abfall auf höchstem Umweltniveau.

Mit der erzeugten Energie werden 60.000 Haushalte mit Fernwärme und 50.000 Haushalte mit Strom versorgt. Weiters wird in den Sommermonaten geliefert um unter anderem für das AKH Kälte zu erzeugen.

Vor der Sanierung lag dieser Wert bei Strom nur bei einem Drittel. Rund 50 Prozent der jährlich erzeugten Energiemenge aus der Müllverwertung stammen aus biogenen bzw. erneuerbaren Quellen.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

KWI stellte bei dem anspruchsvollen Anlagenbau-Projekt den Baustellenkoordinator für alle bau- und gebäudetechn. Arbeiten. Es wurden beispielsweise rund 3.600 Tonnen demontierter Stahlbau- und Kesselkomponenten zu Schrott geschnitten und in Containern von der Baustelle abtransportiert.

Das bestehende denkmalgeschützte Gebäude wurde vergrößert und aufgestockt. In ein System aus Stahlskeletten wurden die neuen Müllkessel samt aller Rohrleitungen und Verkabelungen errichtet.

Das Hauptaugenmerk lag auf laufender Mitarbeit an der Koordination der Leistungserbringung der verschiedenen Gewerke im Hinblick auf Arbeitssicherheit.

Asbestfasern in der Raumluft (laufende Luftgütemessungen) engste Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr zur Brandvermeidung (Heissarbeiten bei der Demontage), Gefahren wie Absturz (45 Meter Höhe), Erschlagen durch herabfallende Trümmer (Demontagen), waren nur einige der signifikantesten Gefahrenmomemte die zu beherrschen waren.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Die Herausforderung war, gemeinsam mit der Bauleitung, die Sicherheit von bis zu 400 Mitarbeitern täglich in Phasen gleichzeitiger Demontage-, Abtransport-, Antransport- und Errichtungsarbeiten zu gewährleisten.

Wir dürfen mit stolz sagen, dass wir diesen Anforderungen gewachsen waren und wir auf eine vier Jahre dauernde Bauzeit ohne schwere Unfälle zurückblicken können.

Fotos © KWI/ Weidinger