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Messe Wien - Kongresszentrum

Auftraggeber

Messe Wien

Ort

Wien

Art der Lösung

Öffentliche Organisationen

Projektarten

Neubau

Die Fa. KWI wurde 3 Monate vor Baubeginn des neuen Kongresszentrums sowie der Eventhalle A4 vom Generalplaner Fritsch, Chiari & Partner unter Beratung der Projektsteuerung Hans Lechner beauftragt, die HKLS-Planungen im Entwurf zu unterstützen und weitere Planungsschritte zur Fertigstellung durchzuführen. Im folgenden wurden die gewerbe- und baurechtlichen Einreichunterlagen sowie die Leistungsverzeichnisse erstellt. Ein Großteil der Planung musste überarbeitet werden und die erforderlichen Nutzerabstimmungen waren zu tätigen, da diese teilweise nicht vorhanden waren.

Fa. KWI stellte innerhalb weniger Tage ein Projektteam zusammen, welches zur Abwicklung der Planungsleistungen erforderlich war und es zu keinen weiteren Terminverzügen gemäß Generalterminplan kam. In weiterer Folge war es notwendig die Elektroplanung ebenfalls zu überprüfen und die erforderlichen Restplanungen durchzuführen.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Im Behördenverfahren waren zahlreiche Abstimmungen mit den Sachverständigen erforderlich und konnten im positiven Sinn für den hinkünftigen Nutzer konsensmäßig abgestimmt werden. Hierbei stellt die Offenheit eines Gebäudes hohe Anforderung an die technischen Lösungen von Brandentrauchungssystemen sowie Brandmeldesystemen.

Hierfür waren technische Anlagen der Lüftungstechnik mit in Summe 386.000 m³/h Luftleistung, 2.650 kW Kälteleistung sowie 2.800 kW Heizleistung erforderlich.

Um für den Betreiber eine Energiekostenunabhängige Versorgung sicherzustellen, wurde zu der vorgesehenen Fernwärmeversorgungsanspeisung eine interne Verbundleitung zum bestehenden Gaskesselhaus verlegt. Die Kaltwassererzeugung erfolgt von einer zentralen Kälteanlage aus dem internen Netz.

Sicherheitseinrichtungen wie eine Hydrantenanlage als erste und erweiterte Löschhilfe sowie eine Sprinkleranlage in Teilschutzausführung wurden ebenfalls vorgesehen.

Hinsichtlich der Vielzahl an lüftungstechnischen Anlagen, welche im Dachbereich des Kongresszentrums aufgestellt wurden, konnte die lärmtechnische Anforderung ebenfalls zur Zufriedenheit der Anrainer gelöst werden.

Bei diesem Projekt wurden Problemerkennung und Problemlösung innerhalb kürzester Zeit im Bereich der Planung und Bauaufsicht umgesetzt.

Neben der Komplexität sowie technischen Anforderung der einzelnen Projekte waren mehr als 30 Einzelgewerke der HKLS, MSR, Stark- und Schwachstromtechnik, Sicherheitstechnik, Förder- und Medientechnik zu koordinieren und zu überwachen, neben einem sehr komplexen Projektumfeld an Fachplanern, Projektsteuerung und Begleitenden Kontrolle.

Die Bauwerkskosten betrugen rund € 33,3 Mio., Bauwerk Technik HKLS € 11,9 Mio., Elektro € 14,1 Mio. sowie Ausbau € 15 Mio.

Neben den klassischen TGA Gewerken war vor allem ein Schwerpunkt im Bereich der Energieversorgung, Trafostation, Notstromanlagen, Bühnenbeleuchtung, Medientechnik, Sicherheits- und Zutrittskontrolle, Gebäudeleittechnik, Photovoltaik, Multimediatechnik und Kongresshaustechnik zu realisieren.

Fotos © KWI

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