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Landhaus Stift Ardagger

Auftraggeber

Landhaus Stift Ardagger

Ort

Niederösterreich

Art der Lösung

Hotelbauten, Wellness

Projektarten

Sanierung

Das Ehepaar Franz Wagner und Erika Wagner-Beil haben die vormalige Stiftstaverne – eine ursprüngliche Pferdetränke aus dem 12. Jhtd.- erworben und mit viel Liebe zum Detail von Grund auf saniert und zu einem 4-Sterne Hotel mit gepflegtem Restaurant ausgebaut. Die fungiert nun mit neuer Führung und im neuen Glanz als Landhaus Stift Ardagger. Mit einem renommierten Manager an der Seite und dem innovativen Küchenchef dürfen die Gäste einiges erwarten.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Wohnen und Genießen im Landhaus Stift Ardagger bedeutet eine echte Alternative, denn unser Haus verbindet sowohl architektonisch als auch kulinarisch das Beste zweier Welten: Auf der einen Seite wurde die ehemalige Stiftstaverne und Labstation aus dem 13. Jahrhundert mit größter Achtung vor der Geschichte zum traditionsverbundenen Landhaus umgebaut und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Auf der anderen Seite bieten wir bodenständige Küche auf höchstem Niveau, die die reine Natur des Mostviertels auch am Teller erfahrbar macht.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Neben 3 Gasträumen stehen den Gästen 12 individuelle Zimmer, einige davon als zertifizierte Genießerzimmer, sowie ein modernst eingerichteter Seminarraum, ein gut sortierter Weinkeller samt Verkostungsräume und eine gemütliche Terrasse als auch der Gastgarten zur Verfügung.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Für die KWI – welche die Komplettsanierung der Gebäudetechnik plante und deren Umsetzung begleitete – war das Landhaus insofern eine große Herausforderung, da innerhalb kürzester Zeit - in einem komplexem Projektumfeld an Partnern - und sich während der Ausführungsphase noch geänderter Rahmenbedingungen – es schlussendlich doch noch gelungen ist, die vereinbarten Projektziele auch einhalten zu können.

Im speziellen zu erwähnen sind die eingebauten patentierten Abluftleuchten „ Aeroluce", welche die Luftqualität in den Gasträumen messbar verbessert – und dies trotz gegenüber der Norm kleiner auslegbarer Lüftungsanlagen, was schlussendlich auch zu wesentlich geringeren Energiekosten führen wird. Auch die zahlreichen Möglichkeiten an individuellen Lichtstimmungen waren ein großer Schwerpunkt der Leuchtenauswahl.

Neben einer modernsten Großkücheneinrichtung samt Küchenlüftungsdecke runden zahlreiche Detaillösungen in den Zimmern, Bädern und Gasträumen die hohen Anforderungen einer Behaglichkeit ab. Dies umso mehr, zumal es gelungen ist, in dem historischen Gebäude die Technik bestmöglich zu integrieren und geringstmöglich sichtbar zu machen.

Dem Thema erneuerbare Energie wurde insofern Rechnung getragen, als das neben einem eigenen Hackschnitzelheizwerk, Sonnenkollektoren, Wärmerückgewinnungsanlagen, Luft- Luftwärmepumpen auch eine getrennte Nutzwasserversorgung errichtet wurde. In der Planungsphase wurden darüberhinausgehende Machbarkeitsprüfungen wie z.B. autarker Stromerzeugung aber auch Fernwärmekonzepte erstellt bzw. deren Förderbarkeit ausgelotet.

Fotos © KWI/ Raffetseder

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