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Landesklinikum Mistelbach

Auftraggeber

NÖ Landeskliniken-Holding

Ort

Burgenland

Art der Lösung

Bildungs- und Sportbauten

Kompetenzen

Projektarten

Zubau
Umbau

Am Standort des NÖ Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf erfolgte ein Zu- und Umbau unter Zugrundelegung des aktuellen Versorgungsauftrages und eines genehmigten betriebsorganisatorischen Basiskonzeptes mit entsprechendem Raum- und Funktionsprogramm.

Aufgabenstellung /Vorgaben /Ziel des Projekts

KWI wurde in Kooperation mit dem Büro AHP mit der begleitenden Kontrolle beauftragt.

  • Projektstart: Dezember 2009
  • Auftrag KWI: Juni 2011
  • Realisierungsphase: Sept. 2011 - Dezember 2018

Qualitätsvorgaben: Die Errichtung des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf basieren auf Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit nach Maßgabe der Anforderung einer funktionellen und patientenorientierten Gesundheitsversorgung.
Ebenso sind auf Prämissen wie die Sicherheit des Betriebes und Personen (Patienten, Besucher, Mitarbeiter, etc.) zu achten.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Das gegenständliche Projekt setzt sich aus folgenden 4 Baulosen zusammen:

  • Zubau (Neubau)
  • Umbau und Sanierung von Bestandsbauten
  • Parkplätze/ Parkdeck
  • Außenanlagen/ Spielplätze/ Therapiegarten

Das Projekt beinhaltet die (Gesamt-) Projektentwicklung, d. h. Planung im Sinne einer Generalplanung und schlüsselfertige Errichtung sowie Ausstattung bzw. Erweiterung und Adaptierung der bestehenden Gebäude und Anlagen durch Zu- und Umbauten.

Für die zu erbringenden Leistungen galt es folgende Ziele zu garantieren:
Das Zu- und Umbauprojekt umfasst den Neubau eines OP- und Intensivzentrums, einer Erstversorgungs- und Aufnahmeeinheit samt neuer Liegendvorfahrt, die Errichtung eines Familienzentrums für die Unterbringung von Kinder- und Jugendabteilung sowie für Gynäkologie und Geburtshilfe, den Neubau von Pflegestationen für den Bereich Innere Medizin (das ist etwa die Hälfte der im Zubau neu zu schaffenden 200 Pflegebetten, die aus den Bestandsbauten übersiedelt wurden), eine Neuordnung des diagnostischen Bereiches (im Neubau und teilweise durch Umbauten und Sanierung) samt umfassender Adaptierungen für die Pathologie  und Routinelabor, die Unterbringung einer Psychiatrischen Tagesklinik, ergänzende Adaptierungen in den bestehenden Stationen und Servicebereichen. Während der Sanierungsmaßnahmen wurde auch die Küche erneuert und der Speisesaal saniert. Es erfolgte ebenso die Schaffung von zusätzlichen 250 Personal- und Besucherplätzen sowie eine Konzentration der administrativen Einheiten im bestehend bleibenden historischen Altbau aus dem Jahre 1909.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

  • Abbruch und Errichtung während des laufenden Betriebes des Landeskrankenhauses  unter Einhaltung der Hygienerichtlinien für Baumaßnahmen in Krankenanstalten.
  • Einhaltung des Pflichtenheftes Energieeffizienz  für NÖ Landesgebäude unter Einhaltung des hygienischen Qualitätsstandards, strikte Einhaltung der Herstellkosten.
  • Energieversorgung des Hauses mittels unweltfreundlichen Energieträger (Biomasse).
  • Einsatz eines Energiemanagementsystem durch Energieerfassung, Energiecontrolling und Energiebuchhaltung.

Für die Aufgabenstellungen wurde nachstehende Herangehensweise gewählt:

  • Gewährleistung Informationsaustausch durch Implementierung eines Projektservers.
  • Gewähr der Kostensicherheit durch laufende Kostenverfolgung.
  • Einhaltung der Termine durch lfd. Terminverfolgung und Adaptierung der Terminpläne.
  • Qualitätssicherung der Unterlagen auf Vertragskonformität, Beurteilung und Qualitätsabweichungen.
  • Änderungsmanagement samt Bewertung der Auswirkungen auf Errichtungskosten.
  • Betriebs-/ Instandhaltungskosten, Finanzierung und Terminablauf.
  • Kostenkontrolle durch Evalierung der Kostenrisiken samt Folgekosten sowie Dokumentation der Planungsfortschreibungen.

Fotos © AHP

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