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Galvanikanlage Kaba Herzogenburg

Auftraggeber

Kaba GmbH Herzogenburg

Ort

Niederösterreich

Art der Lösung

Gewerbe- und Industriebauten

Projektarten

Neubau

Planung und Neuerrichtung einer Galvanikanlage am bestehenden Werksgelände der KABA GmbH in Herzogenburg.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Zu Beginn des Projektes bestand der Wunsch des Bauherrn, die bestehende Galvanikanlage zu adaptieren und zu erneuern. Nach einer Vorstudienphase wurde bald festgestellt, dass eine Sanierung und Adaptierung der bestehenden Anlage zu aufwändig wäre, daher wurde auf dem Betriebsgelände die Möglichkeit untersucht, die Galvanik neu zu errichten und so zu platzieren, dass der Standort mit den Produktionsabläufen optimal in Einklang gebracht werden kann, was auch zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn erfolgte.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Nach der erfolgten Entscheidung, dass die Galvanikanlage neu errichtet werden soll, wurde ein geeigneter Standort am Betriebsgelände gesucht, dieser wurde dadurch geschaffen, in dem ein alter Werkstättentrakt abgerissen wurde.

Der Standort liegt im Bereich eines Hochwasserentspannungsgeländes, so dass das Niveau der Galvanikanlage soweit angehoben werden musste, dass das Bodenniveau über der gedachten Hochwasserlinie zu liegen kommt. Dafür waren genaue Abstimmungen mit den Zustimmungen der Bau- Gewerbe- und Wasserrechtsbehörde erforderlich. Das Abbruchmaterial wurde vorab auf der Baustelle gebrochen, in einem Labor untersucht und nach erfolgter Freigabe als Schüttmaterial unter der Bodenplatte der Galvanikanlage verwendet. Die Maschinentechnik und Galvanikanlage wurde während des Rohbaus eingebracht.

Die Verkehrssituation am Werksgelände stellte auch eine gewisse Herausforderung in der logistischen Abwicklung des Bauvorhabens dar. Weiteres wurden die Medienversorgungen aus unterschiedlichsten Anschlusspunkten des Bestandsgebäudes zu den neuen Anschlusspunkten der neunen Galvanikanlage gezogen. Dazu mussten die neu zu errichtenden Versorgungstrassen durch die in Betrieb befindlichen Produktionsbereiche geführt werden, ohne diese im Arbeitsablauf zu stören.

Herausforderungen / spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Spezielle Herausforderungen im Projekt stellten nachfolgende Punkte dar:

  • Behördenklärung betreffend Situierung des Baukörpers
  • Koordination mit den Maschinenbaulieferanten und der Galvanikkomponentenlieferfirma sowie Elektrotechnik und Ablauforganisation
  • Trassenmontagen der Versorgungsleitungen durch in Betrieb befindliche Produktionsbereiche zu den neuen Anschlusspunkten der neu zu errichtenden Galvanikanlage

Sämtliche Belange betreffend Terminsituation, Koordination, Projektbetreuung und Qualitätssicherung konnten zur vollsten Zufriedenheit des Kunden erfüllt werden.

Fotos © KWI

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