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Berglandmilch Zentrale Aschbach

Auftraggeber

Berglandmilch reg GesmbH

Ort

Niederösterreich

Art der Lösung

Gewerbe- und Industriebauten

Projektarten

Zubau
Neubau

Bedingt durch die Verlagerung der Unternehmenszentrale der Berglandmilch reg GesmbH am Standort Pasching bei Linz wurde südwestlich an das bestehende Verwaltungsgebäude in Aschbach ein 3-geschossiger Bürobau angebaut. Die bauliche Ausführung erfolgte in Massivbauweise. Neben Büroarbeitsplätzen und Besprechungsräumen enthält der Neubau mit einer Nutzfläche rund 1.800 m² auch ein Betriebsrestaurant.

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Regional verwurzelt und national ausgerichtet, hat sich Österreichs größtes Milchverarbeitendes Unternehmen in Niederösterreich etabliert und überzeugt mit seinem vielseitigen Produktsortiment. Das Werk in Aschbach ist der größte Produktionsstandort der Berglandmilch reg GesmbH in Österreich und wird ausschließlich von 6.000 heimischen Bauern beliefert, welche täglich 700 tsd. bis 800 tsd. Liter Milch an den niederösterreichischen Produktionsstandort liefern. Insgesamt sind in Aschbach rund 250 Mitarbeiter beschäftigt.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Es erfolgte eine Erweiterung bzw. Ausbau der vormaligen Leerguthalle zu Laborräumen (bakteriologisches und chemisches Labor), Produktentwicklung und Besprechungszimmern im Ausmaß von rund 550 m². Im 2. OG wird ein neues Rechenzentrum errichtet.

Über Bodeninduktionsstreifen erfolgt die Beheizung, Kühlung als auch Lüftung der Büro- und Besprechungsräume. Die Grundlasttemperierung sämtlicher Räume erfolgt über eine Baukernaktivierung. Die Wärmeversorgung aus dem Werksnetz als auch Nutzung des Prozesswassers für die Kühlung runden das Energiekonzept ab. Für die Bürobereiche ist eine Lüftungsanlage mit einem Luftvolumenstrom von ca. 12.500 m³ vorgesehen. Für den Laborzubaubereich wurde eine Lüftungsanlage mit einem Luftvolumenstrom von ca. 2.800 m³ ausgeführt.

Die Rettungswege wurden mit einer Sicherheitsbeleuchtung – in Form einer Gruppenbatterie, jene Räume mit erhöhter Brandlast mit automatischen Brandmeldern, das Rechenzentrum mit einer Gaslöschanlage ausgestattet.Sämtliche Zugangstüren zum Büro als auch der Produktion und den Labors wurden in ein Zutrittskontrollsystem eingebunden.

Nördlich der bestehenden Kläranlage wurde ein Parkplatz mit einem Fassungsvermögen von 160 Stellplätzen neuerrichtet. Südlich des Betriebsareals wurde der vorhandene Parkplatz auf insgesamt 104 Stellplätze aufgestockt. Die damit zusammenhängenden Außenanlagenveränderungen wie Schrankenanlage, Mastleuchten, Zutrittssystem wurden in enger Abstimmung mit dem laufenden Molkereibetrieb erweitert.

Fotos © KWI/ Raffetseder

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